heterogene Umgebungen

Als ich mir heut abend in der Firma nach dem Abschluss aller Installationen [ja, ich hab einen neuen Rechner gekriegt, ne richtige Rakete… *freu* ;) ] noch ein schickes XP Theme runtergeladen hab, hat sich das Teil bei der Installation als Wirt zweier Viren herausgestellt. Nicht dass das eine wirkliche Herausforderung für den Scanner gewesen wäre, aber eines hat das doch gezeigt.

Nebenbei: Ich weiß zwar nicht, mittels welcher Algorithmen die Viren gepackt waren, aber vom Scanner im Netz, der dieses File vom proxy vor der Auslieferung vorgelegt gekriegt hat, bin ich schon ein wenig enttäuscht. Aber sei’s drum. Das isses eigentlich nicht was ich sagen wollte.

Als ich ein wenig darüber meditierte, fiel mir auf, welchen Vorteil heterogene Netze haben: Wenn sich schon ein Schädling durchschlagen kann, so kann er doch zumindest nicht das ganze Netz befallen, was ziemliche Vorteile für die automatische Beseitigung und auch für die restliche manuelle Beseitigung mit sich bringt. In homogenen Umgebungen sieht’s da deutlich schlechter aus.

Fazit: Heterogene Systeme sind gegen viele Arten von Problemen wesentlich robuster. Da ist’s in der Netzwerkwelt nicht anders als in der Natur. Homogene Kulturen sind nun mal anfälliger gegen Krankheiten. Wir sollten uns halt doch mal öfter ein Vorbild an der Natur nehmen, wenn auch zum Teil auf abstrakter Ebene.

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  1. Trackback by Anonymous | 05/31/06 at 17:17

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