Auf und davon

So, die Taschen sind fast gepackt. In zwei Stunden werd ich mich dann wohl Richtung Bahnhof begeben. War ja noch ein ganz netter Tag so zum Abschluss.

Ich hatte nen ziemlich straffen, aber schaffbaren Zeitplan. Gut, wenn da alles glatt läuft. In der Firma zum Beispiel der Server umgestellt wurde, und irgendwie das login nicht funktioniert. Noch besser, wenn dann auch der Admin nicht da ist. Nun gut. Irgenswie ging’s schon. Als ich dann gegen nachmittag meinen Plan wieder aufgeholt hatte, stand ich beim Arzt aufgrund der Öffnungszeiten vor verschlossenen Türen. Na ja, wozu gibt’s Puffer. Hatte ja schließlich einen eingeplant. Und außerdem war da auch noch gleich gegenüber eine Kneipe…

Als ich dann vor der Schwester stand und ihr mit einem freundlichen “Guten Tag!” meine Karte reichte, fragte die mich allen Ernstes: “Wollen Sie zur Sprechstunde?”

Nein, verdammt! Ich wollte Sie grad um nen 5-stelligen Kredit bitten…

Zwanzig Minuten später verließ ich dann breit grinsend die Praxis. Und siehe da, ich war wieder halbwegs im Zeitplan. Gut. Jetzt noch schnell einen Döner. Wer weiß, ob die Schweizer sowas kennen. Und zwei Wochen ohne Döner wird echt hart. ;)

Also denne, Leutz. Den nächsten Post gibt’s aus der Schweiz. Ich wünsch euch was. Man sieht sich.

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